WG's sind was schönes. Diesen Standpunkt vertrete ich immer noch. Aber, WG's sind auch irgendwie anstrengend, wenn man da mit leuten zusammenwohnt, die man nicht so wirklich kennt, und die im gegenzug dich auch nicht kennen (wär ja aber auch doof wenns anders wäre :) ). So wird man, vermittelt von einer ominösen Wohnungsbau, mit wildfremden Menschen in eine Wohnung gesteckt, es wird gesagt "Viel Spass", und die Tür fällt ins Schloss, der Beginn des bald alltäglichen Wahnsinns.
Wenn man die Anderen nicht kennt ist es echt schwer, sich durchzusetzen, ich meine, man will ja nicht gleich am Anfang da stehen wie der größte Spießer und sofort sagen, so machen wir das, und nicht anders. Obwohl das vielleicht gar nicht so schlecht wäre, aber ich kann das nicht. Andere schon.. nehmen wir zum Beispiel Gisela*, die hatte das von Anfang an raus, Gisela hat von Anfang an gesagt, dass will ich nicht, so muss das sein, das werden wir ändern, etc.. man könnte sagen, sie kam, sah und siegte, Gisela als die Domina des Alltags.
Und so eine hauseigene Domina ist schon ganz schön anstrengend. Aber irgendwie macht das auch Spass.. und Gisela hat eine Flasche Sekt aufgemacht zum Einzug. Vielleicht wird ja aus dem Hausdrachen doch noch eine nette Mitbewohnerin?
Wir werden sehen.. :))
*Name von der Redaktion geändert. ^^